3:1 Heimerfolg des Cup-Gewinners über Erfurt

23. Oktober 2019
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© Florian Seubert

Nach dem großartigen Gewinn des Supercups in Hannover kehrte drei Tage später für den SSC Palmberg Schwerin der Liga-Alltag zurück. Der SSC empfing zu seinem zweiten Heimspiel  Schwarz-Weiß Erfurt. Mit tosendem Applaus begrüßten die Fans am Mittwochabend in der Palmberg Arena ihre Cup-Gewinner. Viele fragten sich, wie sich der Schwung von Hannover auf dieses Spiel gegen die Gäste aus Thüringen auswirken wird.
SSC-Coach Felix Koslowski  brachte außer Denise Hanke, Lauren Barfield  und McKenzie Adams im ersten Satz fast seinen gesamten Kader ins Spiel. Und es waren nicht nur die Etablierten, die für die Punkte-Ausbeute sorgten. In die Liste der Punkte-Sammlerinnen schrieben sich auch Marie Schölzel (14:11/ 18:14) und Lea Ambrosius (23:16) ein. Überragend in ihren Aktionen blieb Kimberly Drewniok. Beim Stande von 12:11 legte sie eine hammerharte Aufschlagserie hin, die zur 16:11-Führung des SSC führte. Dennoch musste sich das Palmberg-Team in der ersten Satzhälfte mächtig anstrengen, um sich die Erfurterinnen vom Leibe zu halten. Schwarz-Weiß ging mit zwei Punkten Vorsprung in die erste Technische Auszeit. Zur zweiten TA lag der  SSC 16:11 vorn. Von da an ließ der SSC nicht mehr viel zu. Er beendete den Satz mit 25:17.
Mit dem Mut des Underdogs kämpften die Gäste aus Erfurt um jeden Punkt. Doch zunächst sah es so aus, als würde der Cup-Sieger nun voll auf Sieg spielen und den Satz beherrschen. Schon lag das Team von Felix Koslowski mit 8:2 in Front. Der Block trug vier Mal zur Punkteausbeute bei. Den komfortablen Vorsprung hielt Schwerin bis zum 19:13. Dann aber verlor die Mannschaft den Faden, vergab zu viele Bälle und machte unnötige Fehler. Erfurt rückte auf 22:11 heran und schaffte den Ausgleich zum 22:22. Als Nächster war der SSC am Zuge (23:22), Erfurt glich aus. Schließlich geriet der SSC  24:26 ins Hintertreffen und verlor den Satz.
Felix Koslowski verstärkte im dritten Satz mit Nicole Oude Luttikhuis die Diagonal-Position, beließ es aber bei der Anfangsaufstellung. Die Gäste entwickelten ihr Angriffsspiel vor allem über eine stabile Annahme. Sie entschärften die schärfsten Bälle und leiteten so ständige Gefahren für den SSC ein. Schwerin hatte dem anfangs wenig entgegenzusetzen. Koslowski reagierte beim 8:11 mit einer Auszeit. Die war auch nötig, um wieder zu sich zu finden. Erfurt hielt die Spannung hoch. Der zwischenzeitliche Spielstand: 9:14. Luttikhuis hatte sich gut eingefügt und ihre ersten Punkte gemacht. Wird das reichen bis zum Satzende? Es stand 19:18. Ein Aufschlag-Ass von Greta Szakmary sorgte für den Zwei-Punkte-Vorsprung des SSC (20:18). Ein Erfurter Aufschlagfehler führte zum 25:22 Satzgewinn. Der Spielstand: 2:1.
Sollte auch dieses Heimspiel über fünf Sätze gehen? Dagegen hatten die Schützlinge von Felix Koslowski  etwas. Doch die Gäste ließen nicht locker und stichelten mit hervorragender Abwehr und knallharten Angriffen weiter. Auch ihr Block wehrte mehrfach SSC-Angriffe ab. Dank einer artistischen Rettungseinlage von Justin Wong-Orantes konnte Schwerin zum 9:9 ausgleichen. Am Ende setzte sich die individuelle Qualität des SSC-Teams durch. Nicole Oude Luttikhuis verwandelte zum 25:19. Der SSC gewann diese Paarung mit 3:1.
Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Justin Wong-Orantes (Gold), SSC Palmberg, Lindsay Flory (Silber),Schwarz-Weiß Erfurt.

ssc-intern [ws]


© Florian Seubert

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