3:1 für den SSC im ersten Finalspiel über Stuttgart

19. April 2017
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In dieser Finalphase der Deutschen Meisterschaft 2017 im Frauen-Volleyball steuerte das Spiel SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart am Mittwoch in Schwerin auf einen unvergesslichen Höhepunkt  zu. Die beiden besten Teams Deutschlands waren davon beseelt, den Sieg davonzutragen. Doch nur einer konnte gewinnen in der proppe vollen Volleyball-Hölle in Schwerin.

Es war der SSC Palmberg Schwerin, der  das erste von fünf möglichen Spielen  mit 3:1 für sich entschied. Ob Revanche oder nicht für die Pokalniederlage, drei Siege müssen für den SSC her, um sich als Meister  feiern lassen zu können. Der Anfang ist gemacht.

Felix Koslowski schickte mit Dürr, Lippmann, Brinker, Geerties, Hanke und Barfield  seine Startsechs aufs Feld. Sie brachte den SSC mit 4:0 in Führung. Stuttgarts Trainer Hernandez rief zur Auszeit. Stuttgart verkürzte auf 6:4. Doch Schwerin ließ die Gäste nicht näher heran. Hannah Tapp schlug ein zum 11:4. Als Louisa Lippmann dann am gegnerischen Block scheiterte, drehten die Gäste auf. Sie kamen bis zum 12:11 heran. Der SSC verteidigte seine Führung mit allen Mitteln. Maren Brinker vergrößerte den Abstand wieder. Mit 16:13 ging es in  die Zweite Technische Auszeit. Stuttgart setzte alles daran, zum Ausgleich zu kommen und die Führung zu übernehmen. Doch Geerties und Co wussten das zu verhindern, obwohl Stuttgart mit 18:17 dichtauf lag. Ariel Gebhardt sorgte für den wichtigen Abstand  zum 24:18. Fünf Satzbälle mussten geschlagen werden, bevor der SSC das Feld mit 25:22 im ersten Satz verlassen konnte.

Im zweiten Satz waren es die Schwerinerinnen, die dem Rückstand hinterherlaufen mussten. 5:8 stand es zur  Ersten TA. Zuspiel und Angriff des SSC wirkten nicht mehr so präzise und druckvoll wie im ersten Satz. Beim Stande von 9:15 gönnte Felix Koslowski  Louisa Lippmann und Denise Hanke eine  Pause. Stuttgart ließ nicht locker. Der zweite Satz gehörte den Gästen (19:25). Ein schnelles Ende des Spiels war ausgeschlossen.

Der SSC musste im dritten Satz wieder zu sich finden, mehr Geschlossenheit demonstrieren. Das fiel den Mädels von Felix Koslowski anfangs nicht so leicht. Trotz des Ausgleichs zum 9:9 führten Abstimmungsprobleme in der Annahme des SSC zur  erneuten Führung Stuttgarts (9:10). Als Maren Brinker dann die 13:12 Führung des SSC erzielte,  ging Stuttgart in eine taktische Auszeit. Das Spiel nahm an Fahrt auf und Dramatik zu. Denise Hanke kam wieder aufs Feld. Ihr exaktes  Zuspiel  auf Maren Brinker führte zum 22:20. Beim 24:21 schien die Sache für den SSC gelaufen. Doch Stuttgart schaffte den Ausgleich zum 24:24. Das glückliche Ende für den SSC (27:25) geht auf das Konto von Lousi Ziegler mit einem sicheren Aufschlag und dem wuchtigen Schmetterball von Hannah Tapp. Der Spielstand: 2:1.

Hellwach und mit viel Selbstvertrauen ging der SSC in den vierten Durchgang. 4:1 stand es, als Gästetrainer Hernandez sein Zugpferd Renata Sandor aus dem Spiel nahm und dafür Julia Schaefer brachte. Im Satzverlauf  ließ die Konzentration allerdings  wieder nach. Bälle landeten im Aus oder im gegnerischen Block. Das 21:15 war noch keine Sieggarantie. Stuttgart holte erneut auf (24:23). Dann aber schlug Lauren Barfield den letzten Ball zum 25:23 für den SSC und damit zum 3:1-Erfolg.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Louisa Lippmann (SSC) und Jennifer Pettke (Allianz Stuttgart).

ssc-intern [WS]


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