Mädels der U16 gewinnen Landespokal-Vorrunde in Neubrandenburg

13. Januar 2019
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© Thomas Otter

Am 12.Januar 2019 fand in Neubrandenburg die Vorrunde des Landespokals der U16 statt. Der Schweriner SC hatte zwar drei Spielerinnen des amtierenden Deutschen Meisters in der U14 im Aufgebot, es fehlten aber zahlreiche Stammspielerinnen, die für die Nationalmannschaft oder in der Regionalliga im Einsatz waren, beziehungsweise krankheits- oder verletzungsbedingt nicht dabei sein konnten.

In der Gruppenphase traf der SSC zunächst auf den VSC Boltenhagen. In diesem Spiel ließ Trainer Radek Krpac alle Mädels einen Satz spielen, unabhängig davon, welche Position sie normalerweise spielen. Das Spiel wurde klar mit 2:0 (25:11, 25:17) gewonnen.

Im zweiten Spiel gegen den PSV Rostock nahmen die Spielerinnen ihre gewohnten Positionen ein, die beiden Liberas kamen zur Verstärkung von Annahme und Abwehr zum Einsatz. Auch dieses Spiel ging klar mit 2:0 (25:2, 25:6) an den Schweriner SC.

Die stärksten Gegner des Landes warteten nun in der Finalrunde. Trainer Radek Krpac hatte den Staffelstab an Co-Trainerin Cindy Otter übergeben, da er jetzt die Mannschaft des SSC in der Regionalliga betreuen musste.

Im Halbfinale traf der Schweriner SC jetzt auf den Gastgeber, den SC Neubrandenburg. Nachdem die zuvor erfolgreiche Stammaufstellung auch den ersten Satz des Halbfinals klar mit 25:10 gewinnen konnte, gerieten die Mädels schon zu Beginn des zweiten Satzes in einen deutlichen Rückstand. Der SC Neubrandenburg, angefeuert von den zahlreichen Zuschauern, spielte plötzlich konzentrierter und wesenlich effektiver im Angriff. Trotz einiger Auswechslungen konnten die Mädels des SSC den Rückstand nicht mehr ganz aufholen und unterlagen im zweiten Satz fast ebenso deutlich mit 15:25. Auch den Tiebreak begannen die Neubrandenburgerinnen mit einer starken Aufschlagsserie und konnten sich deutlich mit 5:0 absetzen. Nach einer taktischen Auszeit lief das Spiel des SSC wieder konzentrierter und nach Ausgleich zum 5:5 war es ein enges Spiel, das der SSC schließlich mit 15:12 im Tiebreak gewinnen konnte.

Mit leicht veränderter Aufstellung ging es nun ins Finale gegen den 1.VC Stralsund. Auf Stralsunder Seite waren zwei Spielerinnen der Landesauswahl auf dem Spielfeld. Das Spiel war von Beginn an ausgeglichen. Den ersten Satz entschieden die Mädchen des Schweriner SC mit 25:22 für sich und mussten sich genauso im zweiten Satz mit 22:25 geschlagen geben. Im Tiebreak geriet der SSC zunächst mit 0:3 in Rückstand. Nach einer taktischen Auswechslung und dem zwischenzeitlichen Ausgleich gaben die Mädels die Führung im späteren Verlauf nicht mehr ab und konnten diesen schließlich mit 15:10 für sich entscheiden.

Der Gewinn der Vorrunde des Landespokals ohne eine Vielzahl der Stammspielerinnen war wieder ein Beweis der hervorragenden Arbeit der Trainer im Landesleistungszentrum Volleyball in Schwerin.

Text: Thomas Otter


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