SSC schlägt Münster im Jubiläumsmatch

7. November 2018
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Mit dem Bundesligaspiel am Mittwoch in der Schweriner Palmberg Arena standen sich der Schweriner SC und der USC Münster zum 100. Mal gegenüber. 55 Siege gehen nunmehr auf das Konto des SSC, 45 Mal waren die Unabhängigen aus Münster erfolgreich.
Felix Koslowski schickte Anna Pogany, Tessa Polder, Jennifer Geerties, Britt Bongaerts und Kimberly Drewniok an den Start. Er hatte im Vorfeld dieses Spiels davor gewarnt, das junge, hungrige und eingespielte Team zu unterschätzen. Damit sollte er Recht behalten, wie aus dem Verlauf des ersten Satzes ersichtlich wurde. Die Gäste gingen mit 2:0 in Führung. Dank der präzisen Aufschläge von Tessa Polder holte der SSC schnell auf und ging selbst mit 4:2 in Führung. Die musste er erst beim 22:22 abgeben. Münster übernahm: 22:23. Kimberly Drewniok hatte ins Aus geschlagen. Es folgten der Ausgleich und die erneute Führung der Gäste (24:25). Sie waren nahe dran, den Satz mit nach Hause zu nehmen. Aber das Glück war auf Seiten des SSC, der sich den Satz mit 27:25 holte. Kimberly konnte den Block der Gäste mehrmals nicht überwinden und produzierte einige Fehler zuviel. Eine sichere Bank im Angriff blieb Jennifer Geerties.
Der zweite Satz war aus Sicht des SSC eine schwache Leistung. Zwar stand zu Beginn ein 4:0 für den SSC auf der Anzeigetafel, doch das Spiel des USC wurde sicherer und frecher. Vor allem ihr Block brachte den SSC in Nöte. Der Wendepunkt in diesem Satz wurde erreicht mit einem Blockpunkt der Gäste, der zum 11:11 führte. Nun beherrschte der USC das Spiel. Beim Stande von 13:19 wechselte Felix Koslowski Kimberly Drewniok kurzzeitig aus. Denise Hanke kam ins Spiel. Aber es war zu spät . Münster gewann den Satz deutlich: 17:25.
In Satz Nr. 3 kehrte der SSC zu seiner Ausgangsstärke zurück. Auch Kimberly Drewniok kam besser zurecht. Zur ersten Technischen Auszeit lag der SSC 8:5 vorn. Er gab die Führung nicht mehr ab. Über die Stationen 14:6 und 20:11 kam der SSC ins Ziel zum 25:15 und damit zum zweiten Satzgewinn.
Den spannendsten Teil des Volleyballabends lieferten die beiden Kontrahenten im vierten Satz. Der SSC lag bereits 10:15 hinten als er mit einer beispielgebenden Aufholjagd den Gästen kräftig zusetzte. Einmal mehr überraschte Jennifer Geerties mit ihrem variantenreichen und aggressiven Angriffsspiel die Gegnerinnen aus Münster. Und zur Freude des Teams und der Fans sammelte auch der Neuling, Nanaka Sakamoto aus Japan, die ersten Punkte beim Schweriner SC (21:20 und das 23:21) Der SSC behielt auch in diesem vierten Saisonspiel nach einem harten Stück Arbeit die Oberhand.
Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Jennifer Geerties,SSC, (Gold) und Luisa Keller, Münster, (Silber)

 

ssc-intern [ws]


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