Es treffen sich am ersten Spieltag des neuen Jahres zwei Kellernachbarn der Tabelle: der RC Sorpesee mit nur zwei Siegen und fünf Punkten nach 13 Spielen auf Platz 12 und der VCO Schwerin mit fünf Siegen und 14 Punkten nach 14 Spielen auf Platz 11. Dabei liegt der Erwartungsdruck vor allem auf den Schultern der Gäste, denn das Bundesstützpunktteam des VCO ist mit einem Sonderspielrecht ausgestattet und kann weder auf- noch absteigen. Sorpesee ist abstiegsgefährdet und will den Negativtrend mit allen Mitteln stoppen. Das hatte man sich schon zu Hause  im Hinspiel gegen den VCO vorgenommen. Sorpesees Trainer Julian Schallow sah den Sieg seiner Mannschaft "schon auf der Kelle", doch Schwerin spielte stark auf, ließ sich nicht entmutigen, riss im zweiten Satz das Ruder herum (29:27) und sicherte sich mit jeweils 25:19 die Sätze drei und vier. VCO-Trainer Bart-Jan van der Mark möchte das Heimspiel am Sonnabend ebenso professionell durchziehen, muss aber auf die Stammspielerinnen Lea Hartmann (Libero) und Alexa Kaminski (Zuspiel) verzichten. Beide befinden sich zurzeit mit der Jugendnationalmannschaft auf einem Lehrgang in Trzebiez und Police in Polen. Die Spielerinnen seiner Mannschaft haben in der freien Zeit gut aufgetankt. Alle sind gesund und voller Elan zum ersten Training am 3. Januar erschienen. Somit stehen die Vorzeichen für eine spannende und erfolgreiche Partie am Sonnabend nicht schlecht.

Wolfgang Schmidt