Basis der ersten zwei Sätze war eine stabile Annahme. Zuspielerin Michaela Wessely dirigierte ihre Angreifer nach Belieben und es konnte aus allen Lagen gepunktet werden. Folglich gingen die ersten beiden Durchgänge auch an den SSC mit 25:21 und 25:19. Im letzten Drittel des dritten Satzes gab es dann einen Bruch im Spiel des SSC Teams. „Der Gegner erarbeitete sich in der Abwehr Stück für Stück ein paar Punkte und unsere Angreifer fingen an ungeduldig und fehlerhaft zu spielen“ resümierte Trainer Renneberg. Zwei drei einfache Fehler in der Abwehr brachten dann den 24:26 Satzverlust und die Verunsicherung der Spieler war deutlich zu merken. Speziell die Außenpositionen verloren den roten Faden und produzierten vermehrt Fehler im Angriff und im Stellungsspiel in der Abwehr. Diese Fehler konnte das junge SSC Team nicht wieder abstellen und verlor dann folgerichtig Satz 4 und 5 und damit auch das Spiel.  

Trost bleibt ein gewonnener Punkt und die Erkenntnis, dass man guten Volleyball spielen kann, ihn aber noch nicht konstant abrufen kann.