Der TSV (6. Tabellenplatz) empfängt am 11. April den SSC (3.). Wer den Paukenschlag setzt, muss sich erst zeigen. Der SSC hatte zwar das Eröffnungsspiel der neuen Saison am 6.10. gegen Leverkusen mit 3:1 gewonnen. Die beiden Spiele aber in der Rückrunde am 15.12.07 und in der Meisterrunde am 6.4. gingen aufgrund schwacher Leistungen verloren. Um mental ein paar Kräfte zu sammeln und die nötige Lockerheit wieder zu finden, traf sich die Mannschaft am Mittwochabend zu einem gemeinsamen Abendessen im Schweriner Restaurant „Bolero“. Geschäftsführer Donald Wiek hatte zu diesem gemütlichen Beieinander eingeladen. Zwei Tage nach Leverkusen lauert der 1. VC Wiesbaden (5.) auf seine Chance, noch Punkte zu holen im Meisterschaftsrennen. Erst dann wird es wieder in der Schweriner Volleyballhalle am Lambrechtsgrund heiß hergehen. Denn die Roten Raben aus Vilsbiburg in Bayern (1.) müssen diesmal den weiten Weg in den Norden antreten und treffen am 18.4. auf den SSC. Bisher war es den Raben in der Meisterschaftsrunde ja gut gelungen, ihre Gegner auf Distanz zu halten, so u.a. in dem beeindruckenden 123-Minuten-Krime in Dresden am 7.4. mit dem 3:2-Erfolg für Vilsbiburg. Schon am 20.4. ist Suhl in Thüringen das nächste Reiseziel für die Frauen des SSC. Der Pokalsieger VfB behauptet mit 30:18 Punkten den 4. Tabellenplatz und ist jederzeit in der Lage, das Heft in einem Spiel zu seinem Gunsten zu wenden und in der Tabelle noch Boden gut zu machen gegenüber dem Schweriner SC. Suhl hat Wiesbaden, Dresden, Leverkusen, Schwerin und zum Schluss Vilsbiburg vor sich. Der SSC hat in seinem letzten Spiel Heimrecht und erwartet den Dresdner SC. Viele Schweriner Fans hatten sich von dieser Begegnung das eigentliche Endspiel in der Meisterschaft erhofft. Doch manchmal kommt es eben anders als man denkt auch in der schönen Sportart Volleyball. Aber wie heißt es so schön: die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wolfgang Schmidt